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Was tun, wenn´s brennt?
Feuerwehr informiert Kinder des Spielkreises Insel
Insel. Der Kinderspielkreis Insel stattete der benachbarten Feuerwehr am
21.Mai 2008 ihren alljährlichen Besuch ab. Auch am vergangenen Mittwoch
stand das richtige Verhalten im Brandfall im Mittelpunkt. Mit der Unterstützung
durch „Funki“, der Leitfigur der Brandschutzerziehung wurde mit den
Kindern anhand von Telefonapparaten die richtige Anwendung des Notrufes
112 im
Brandfall geübt. Nur bei vollständigen und verständlichen Angaben kann
schnelle Hilfe ermöglicht werden.
Ortsbrandmeister Bernhard Riebesehl hieß die jungen Gäste mit ihren
Betreuerinnen Rosemarie Glaß und Martina Schulz herzlich willkommen. Mit
altersgerechten Informationen wurde den 14 Mädchen und Jungen des
Kinderspielkreises Insel vermittelt, dass Feuer zum Brennen Luft braucht.
Bei einem kleinen Versuch wurde ein Glas über ein Teelicht gestülpt und
die Flamme erlosch. Ebenso wichtig war der Hinweis, dass durch Feuer
giftiger Rauch entsteht. „Den sperrst du samt dem Feuer ein, die Tür
muss fest
geschlossen sein“ lautet ein weiterer wichtiger Hinweis von „Funki“.
„In verqualmten Räumen müsst ihr euch kriechend fortbewegen. Am Boden
ist die Luft am besten. Beim Brand der Treppe und des Flures verkriecht
euch nicht, sondern ruft am Fenster um Hilfe“. Mit diesen unter Umständen
lebenswichtigen Tipps war auch ein Hinweis auf jüngste Unglücksfälle möglich.
Der schrille Piepton eines ausgelösten Rauchmelders zeigte Erschrecken
einerseits, Wissen um dieses doch schon weit verbreitete Gerät
andererseits. Meistens werden Menschen im Schlaf von Bränden überrascht.
Durch einfache Rauchmelder können sie rechtzeitig bei Ausbruch eines
Feuers vor den giftigen Rauchgasen gewarnt werden. Die Feuerwehr nimmt
auch
solche Möglichkeiten gerne wahr, um für den Einsatz dieser wichtigen Geräte
zu werben.
Nach so viel Theorie waren die Kinder kaum zu halten, als sie anschließend
die Feuerwehrfahrzeuge und Geräte besichtigen durften. Von den Feuerwehrmännern
Peter Inselmann und Reinhard Wesseloh erfuhren sie einiges über die
Schutzkleidung. Um sich wie richtige Feuerwehrmänner fühlen zu können,
durften sie die – noch viel zu große – Feuerwehrkleidung anziehen.
Für den Rettungs- und Löscheinsatz in Gebäuden wurde ihnen der Einsatz
von Pumpen, Schläuchen, Atemschutz- und Funkgeräten demonstriert. Selbst
die Dachbeladung des Feuerwehrfahrzeuges wurde nach anfänglicher Scheu
inspiziert.
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Natürlich durfte auch eine Fahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht
und Einsatzhorn nicht fehlen. Es ging in die Straße „Wittenkamp“, wo
von einem Unterflurhydranten für einen Löschangriff eine
Wasserversorgung aufgebaut wurde einschließlich Verteiler und Strahlrohr.
Nach dem „Wasser marsch“ war erneut das Gedränge groß. Alle wollten
mal das Strahlrohr mit dem kräftigen Wasserstrahl anfassen.
Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus klang ein aufregender Vormittag bei
einer Brause und mit der Verteilung von Urkunden aus.
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